Frühstücksburger

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Die meisten werden sich denken „Burger zum Frühstück???“. Warum eigentlich nicht? Burger schmecken hervorragend und sind schnell gemacht. Außerdem bestehen sie nur aus Eiweiß und Fett und halten somit den Insulinspiegel konstant (ein perfektes AIP-Frühstück also!). Das Geheimnis eines perfekten Burgers beginnt bereits beim Einkauf. 

Am besten kauft man (bio-) Rinderkamm (Nacken) und lässt es beim Fleischer faschieren bzw. faschiert es zu Hause selbst. Wenn man diese Möglichkeit nicht hat, sollte man je nach Fettgehalt zusätzlich Öl/Fett beigeben, da ansonsten die Burger beim Braten zerfallen (z.B. Avocadoöl). Optimal sollte der Fettgehalt ca. 20% beitragen. Die einzige weitere Zutaten ist Salz und wenn man diese nicht strikt nach AIP machen möchte, auch Pfeffer (Gruppe Samen). Zusätzliche Kräuter (z.B. Basilikum, kleingehackt) ergeben ganz unterschiedliche Geschmacksrichtungen.
Je nach Belieben kann man die Zutaten ohne Salz und Pfeffer vermischen, die Mini-Frühstücksburger formen und erst kurz vor dem Braten von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer bestreuen.

Beim Formen der Burger ist es wichtig, diese nicht zu fest zusammen zu drücken, sondern nur ganz sanft in die gewünschte Form zu bringen (ca. 5 cm breit und 2 cm hoch für Mini-Burger). Damit sich die Burger beim Anbraten nicht zusammenziehen und aufgehen, sollten sie von einer Seite mit dem Daumen leicht eingedrückt werden. Weiters ist es empfehlenswert, die Burger für ca. 20 Minuten zugedeckt im Kühlschrank ruhen zu lassen, damit sie die Form behalten.

Für das Anbraten eignet sich am besten eine Grillpfanne bzw. ein Grillrost. Aus einem gesundheitlichen Aspekt betrachtet, sollte man Pfannen mit einer Teflonbeschichtung vermeiden, da Studien belegen, dass die enthaltene chemische Säure (PFOA) gesundheitliche Risiken birgt1,2 Bei der Verwendung einer Gußeisen-Pfannen (z.B. Le Creuset Grillpfanne*) ist zu beachten, dass diese schon bei der Mittelstufe nach ca. 5-7 Minuten die erforderliche Hitze entwickeln. Zuerst die „nicht eingedrückte“ Seite für ca. 6-7 Minuten und nach dem einmaligen Wenden auf der anderen Seite weitere 2-4 Minuten anbraten. Die Kerntemperatur soll dabei ca. 60-70°C betragen (Medium).

Anmerkung: Ist die Temperatur zu niedrig bzw. die Grillzeit zu kurz, klebt der Burger am Rost/Pfanne und lässt sich nicht problemlos umdrehen. In dem Fall sollte man besser auf die eigene Initiution hören.

Als Beilage eignen sich beispielsweise gebratene Zucchini (am selben Rost neben den Burgern für ca. 4 Minuten je Seite grillen), Pastinakenpommes, gebratene Süsskartoffeln oder Speck.

Frühstücksburger
Portionen Vorbereitung
2 Personen 25 Minuten
Kochzeit Wartezeit
10 Minuten 35 Minuten
Portionen Vorbereitung
2 Personen 25 Minuten
Kochzeit Wartezeit
10 Minuten 35 Minuten
Portionen: Personen
Frühstücksburger
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2 Personen 25 Minuten
Kochzeit Wartezeit
10 Minuten 35 Minuten
Portionen Vorbereitung
2 Personen 25 Minuten
Kochzeit Wartezeit
10 Minuten 35 Minuten
Portionen: Personen
Zutaten
  • 300 g Rindfleisch (Rinderkamm ca. 20% Fettgehalt), faschiert
  • 1 TL Salz
  • Optional: Pfeffer, Basilikum, Avocadoöl
Zubereitung
  1. Rindfleisch (falls weniger als 20% Fettgehalt) mit 1 EL Avocadoöl sanft vermengen (optional: Basilikum kleingehackt beigeben).
  2. Menge durch 4 teilen und Burger vorsichtig und nicht zu fest formen.
  3. Nun mit dem Daumen auf einer Seite von oben leicht eindrücken.
  4. Burger für etwa 20 Minuten zugedeckt im Kühlschrank ruhen lassen und in der Zwischenzeit die Grillpfanne vorheizen.
  5. Burger auf der “nicht eingedrückten” Seite salzen (optional: pfeffern) und auf dieser Seite ca. 6-7 Minuten anbraten.
  6. Derweilen die obere Seite salzen, wenden und weitere 2-4 Minuten braten.
Hinweise

Die Mini-Burger lassen sich portionsweise gut einfrieren.

Einheiten:

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