Herausforderung #1 – Kochen

Von 18. Juni 2015 Allgemein Keine Kommentare
kochen

Eine allergenfreie Ernährung mit frischen und unverarbeiteten Lebensmitteln, wie sie beispielsweise bei Paleo und im strikteren Sinn bei einer AIP-Ernährungsweise im Fokus steht, hat in der heutigen Zeit einige Herausforderungen zu überwinden. Wir leben zwar in einer Zeit, in der es in unseren Breitengraden ein Überangebot an schnell verfügbaren Snacks und Nahrungsmitteln gibt, die meist aber stark verarbeitet sind und gesundheitlich betrachtet sehr viele Nachteile mit sich bringen. So nimmt beispielsweise Übergewicht und die Diagnose Diabetes exponentiell stark zu.

Das erste, das einem bei der Umstellung auf eine Ernährung mit Fokus auf gesunde, frische, unverarbeitete Lebensmittel auffällt, ist, dass man Wohl oder Übel bald verhungern wird. Ok, wir wollen nicht so dramatisch sein, aber es ist leider Fakt, dass wir in einer Zeit leben, in der man einfach mal schnell in die Bäckerei geht um sich was für die Mittagspause zu holen oder schnell eine Pizzaschnitte hier und einen Kebab dort isst. Allein schon eine glutenfreie Ernährung wird teilweise einfach zur Qual in einem von Brot und Mehlspeisen übersättigten Land. Das bedeutet, man muss sich angewöhnen, sein Essen selbst zuzubereiten und immer was dabei zu haben, wenn einen der Hunger überkommt.

Neue Lebensmittel entdecken und lernen damit umzugehen

Ich liebe es zu backen und liebe Süßes. Eine Ernährungsumstellung ohne „Sweets & Treats“ ist für mich ein Ding der Unmöglichkeit.
Was hat das für mich bedeutet? Ich konnte alles was ich in meinem Leben bzgl. Backen gelernt habe, praktisch vergessen und musste lernen, welche Lebensmittel ich nutzen kann und wie sich diese beim Backen und Kochen verhalten. Standardmehle wurden ersetzt durch Kokos- und Pfeilwurzelmehl, Erdmandeln und gelegentlich durch Tapioka. Eier wurden ersetzt durch Apfelmus, Bananen und Gelatine (die übrigens nicht nur super fürs Backen und Kochen geeignet ist, sondern auch noch super gesund ist!). Außerdem nutze ich nur noch Kokosmilch. Frei nach dem Motto „Try & Error“.

Zeit zum Kochen finden

Man kommt von der Arbeit heim und ist hungrig. Es liegt nahe sich schnell ein Brot zu belegen oder irgendetwas, das nicht einen stundenlangen Aufenthalt in der Küche benötigt. Wenn man täglich mehrmals kocht, merkt man erst wie wichtig beispielsweise die Vorbereitung ist. Für Frühstück schnippeln wir Gemüse oft schon am Abend vorher, so dass man nach dem Aufstehen nur noch alles in die Pfanne werfen muss. Sehr viel Arbeit erspart es einem auch, wenn man gleich größere Portionen kocht und diese einfriert bzw. am nächsten Tag nochmals aufwärmen kann. Besonders eignen sich dafür Suppen, Saucen etc., so hat man schnell etwas warmes und vor allem gesundes auf dem Teller.

Antworten

Bitte folgendes beantworten *